Das Programm für jeden Anlass

Klucke ist nichts heilig. Wie Till Eulenspiegel hält er unserem Alltag den Spiegel vor und schlägt die Fassade der Ernsthaftigkeit kurz und klein.

Auch vor dem eigenen Lager macht er nicht halt: Woher kommt die Arbeiterklasse? Wo will sie hin? Und müssen auf diesem Weg wirklich Satzungsfragen diskutiert werden?

Kluckes Lobgesänge auf die Verhältnisse sind berüchtigt. Daß es nichts zu loben gibt, hat er nicht zu verantworten. Daß er nicht singen kann, ist Schuld seines Musiklehrers. Der hat damals schon gesagt: „Klucke, Sie haben eine hervorragende Stimme zum Rindfleischessen.”

programme Neujahr 07Alles zusammen ergibt eine Mischung aus Wahnwitz und Wortwitz an der Grenze zwischen Selbstmitleid und Selbstbefriedigung. Mitten aus dem Niemandsland zwischen allen Stühlen ...

Einhart Klucke (Jahrgang 1947) war Lehrer, danach 10 Jahre lang Clown und schließlich Gewerkschaftssekretär. Deshalb macht er jetzt Kabarett und schreckt auch vor obskuren Moderationen und skurrilen Performances nicht zurück.

Anfragen für alle Programme: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

– ein fröhlicher Abgesang

Einhart Klucke – Abgesang

Wenn es ums Scheitern geht, ist Klucke Experte. Das zieht er durch bis hin zur Morgengymnastik. Die heißt dann an guten Tagen „Liegenbleiben“. Er ist schon so oft gescheitert im Leben, da kommt es auf einmal mehr oder weniger auch nicht mehr an. Deshalb macht er jetzt noch ein letztes Programm.

Das Scheitern hat ihn schon als Kind bei den Clowns im Zirkus fasziniert. Die tappen krakeelend in Wassereimer, stolpern über ihre eigenen Füße, fallen auf die Nase und stehen immer wieder lachend auf. Das ist Anarchie, Widerstand gegen eine zunehmend perfektionistische Leistungsgesellschaft. Und deren Zwang zum „höher, schneller, weiter“ hat er sich immer gern entzogen. Und zeigt jetzt, am Ende seiner Laufbahn als Kabarettist, noch einmal seine ganz persönlichen Highlights aus diversen Programmen. Immer nach dem Motto „tiefer, langsamer, näher“.

Und so bahnt er sich seinen Weg durch das Gewirr aus privaten Fake News, politischem Chaos und das Gehege seiner falschen Zähne. Zwischendurch hangelt er sich immer mal wieder halsbrecherisch über die musikalischen Abgründe seines Keyboards und lässt sich dabei auch das Singen nicht verbieten...

Klucke hat alles erreicht, was er erreichen wollte: Hauskabarettist an einer kleinen Hinterhofbühne.

Abschlusstraining: Frederic Hormuth; Abgesangslehrer: Andreas Rathgeber

Premiere: 10. November 2018 – 20 Uhr
theater/hausG7

11. November 2018 – 20 Uhr
theater/hausG7

Karten unter www.theaterhausG7.de oder reservieren unter 0621/154976

Eine Joggerkomödie  des Theatervereins im Theater/Haus G7

Start / Ziel - Foto Sascha Kribitz

Was hört man nicht alles über die Erfahrungen von Läufern und Joggern. Sie werden von Glücksgefühlen überschwemmt, erleben Phasen von purer Euphorie und traben dem Ziel entgegen ohne Schmerz und Müdigkeit zu spüren.
Nach solchen und ähnlichen Erfahrungen haben wir im vergangenen Jahr gesucht und dazu Beiträge auf unserer Webseite, www.lauf-alter-lauf.de gesammelt. Und wir haben die unterschiedlichsten Läufertypen getroffen: den Perfektionisten, den Medaillensammler oder die Genussläuferin…... Wir sind sogar selbst Marathon gelaufen, um das Glück zu finden.

Aus diesem Material haben wir ein Theaterstück entwickelt. Antworten auf die Frage nach der Glückseligkeit beim Laufen gibt es auf unseren Bühnen, den Aschenbahnen der Stadt Mannheim.

Einhart Klucke als „No-sports-Experte“ moderiert den Abend.
Idee und Leitung: Peter Klein, Textfassung: Isa Maubach, Einhart Klucke und Peter Klein.

Weitere Informationen und Änderungen auf unseren Webseiten www.tig7.de und www.lauf-alter-lauf.de

Premiere:
Freitag 20. 7. 2018 20.00 Uhr

Vorstellungen 2018.

Freitag, 20.7., 20:00 Uhr

Samstag, 21. 7, 20:00 Uhr

Freitag, 3. 8., 20:00 Uhr
Schlossgartenplatz/Schnickenloch, Rheinpromenade, Ma-Lindenhof

Samstag, 4. 8., 20:00 Uhr
Sportplatz (!) Unterer Luisenpark

Freitag, 10. 8., 20:00 Uhr
48er-Platz, August-Bebel-Str. Ma-Almenhof

Samstag, 11. 8., 20:00 Uhr
48er-Platz, August-Bebel-Str. Ma-Almenhof

Freitag, 17. 8., 20:00 Uhr
Schlossgartenplatz/Schnickenloch

Samstag, 18. 8., 20:00 Uhr
Schlossgartenplatz/Schnickenloch

Die Propheten der Restauration arbeiten sich bis heute an "1968" ab. Hat dieser Aufstand antiautoritärer Empörung und spontihafter Ausgelassenheit doch mehr bewegt, als wir ihm zugestehen wollten?

In einer Lesung mit Plattenspielern und ohne Perücken geben wir Texten und Umständen von damals Raum und fragen: Was sagt uns diese Revolte heute noch? Wo sitzen heute die Autoritäten, gegen die Protest sich noch lohnen würde? Sitzen sie nur ganz rechts? Antworten lassen sich sowohl aus den Leistungen als auch aus den Fehlern der 68er ableiten.

Nach "ein gespenst wird hundert" ist „links-rot-grün-versifft?" der zweite Teil der Reihe „Geschichte ist ein Gartenzwerg“.

Mit Stefan Grieshaber, Einhart Klucke, Gabi Susemichel, Antonia Hahn, Norbert Krämer und Nils Witte

Künstlerische Leitung: Stefan Grieshaber und Einhart Klucke

6. Dezember 2018, 20 Uhr,
theater/hausG7

Karten unter www.theaterhausG7.de oder reservieren unter 0621/154976

Ein Gespenst

„Ein Gespenst geht um in Europa.“

Mit diesem Satz beginnt das „Kommunistische Manifest“ von Marx und Engels. Mit der Oktoberrevolution von 1917 wurde das Gespenst historische Realität. Aber wo ist es heute? Wo hat es sich versteckt?

Mit einer szenischen Lesung des „Manifests“ werden wir diesen Fragen nachgehen und das Gespenst mit historischen und aktuellen Texten sowie zeitgenössischem Bildmaterial konfrontieren. Ein spannender Ritt durch mehrere Generationen Literatur und Politik und die dazugehörigen Ideologien und ...ismen - vom Dadaismus – der den Schrecken des ersten Weltkriegs die Sinnlosigkeit der Kunst entgegenhält - bis hin zum Neoliberalismus – der den Heuschrecken der internationalen Finanzmärkte den roten Teppich ausrollt.

Mit: Nils Witte, Antonia Hahn, Gabi Susemichel, Einhart Klucke, Stefan Grieshaber
Musik: Andreas Rathgeber
Konzept/Idee: Einhart Klucke und Stefan Grieshaber
Regie: Stefan Grieshaber

Eintritt: 10,- / 8,- Euro – Karten: www.tig7.de oder 0621/154976

Donnerstag, 22. März 2018 – 20 Uhr
Mannheim theaterhaus/G7

Samstag 11. November 2017 – 20 Uhr
Mannheim theaterhaus/G7

Geprägt durch die Erfahrungen und Erlebnisse des ersten Weltkrieges haben sich die Dadaisten traditionellen Sinn-Konzepten radikal verweigert und den Unsinn auf ihre Fahnen geschrieben. Wir zeigen an diesem Abend: DADA ist mehr als DADA. DADA ist ein Aufstand gegen drohende Verdummung, Vermassung, Zerstörung.

Mit: Gabi Susemichel, Lara Dubjago, Julia Zessin, Berhard Wadle-Rohe, Mike Shiels
Leitung: Einhart Klucke, Musik: Andreas Rathgeber

Donnerstag, 18. Januar 18, 20 Uhr,
theaterhaus/G7 Probebühne (G/, 4b – 68159 Mannheim)
Eintritt: 10,-/8,- Euro

Donnerstag, 12. Mai 2016, 21 Uhr,
theaterhaus/G7
Eintritt: 7 Euro

A Jazz ElectionDer Zuschauer hat die Wahl:

  • Wer spielt die erste Klarinette?
  • Wer setzt aus?
  • Oder muss in die Opposition?

Die Jazzhelden stellen sich ihrer Wählerschaft.

Ein absolut demokratischer Testlauf vor der Bundestagswahl!

Mit: Lömsch Lehman (Sax, CL), Alexandra Lehmler (Sax), Claus Kiesselbach (Vib), Matthias Debus (B), Hering Cerin (D) und Wahlleiter Einhart Klucke (Moderation)

8. September 2017
Beginn 20 Uhr

im theater/haus G7

Eintritt 14 €, ermäßigt 10 €

Durchwursteln Klucke Foto: TrösterFoto: TrösterAlle wursteln sich durch, von der beleidigten Leberwurst bis zum trendigen Partywürstchen. Nach der Wahl ist vor der Wahl (Schwarz-Rot) und nach der Premiere ist vor der Premiere (Klucke). Mit diesem Wurst-Case-Szenario muss Klucke irgendwie zurechtkommen, fährt kabarettistisch auf Sicht, ist sein eigener Scheibenwischer und verwurstet  Politik und Alltag zu einem furios verstolperten Pointen-Tango. Es geht mal wieder um die Wurst – und in München wird allen Ernstes die Frage „schneiden oder zutzeln” diskutiert...

Regie: Frederic Hormuth; Musikalische Späterziehung: Andreas Rathgeber

Termine:

11. November 2015
Beverungen

2. Oktober 2015 – 20:00
im Theaterhaus TIG 7,

22. April 2015
Frankenthal „Theater Alte Werkstatt”

20. Februar 2015
Gimbsheim (Museumscafé)

13. Februar 2015 - 20:00
14. Februar 2015 - 20:00
im Theaterhaus TIG 7,
G7 4b, 68159 Mannheim
Karten unter 0621-154976 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

6. Februar 2015
Hamburg (Weingutwein), 1

24. Januar 2015 - 20:00
im Theaterhaus TIG 7,
G7 4b, 68159 Mannheim
Karten unter 0621-154976 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

20. + 21. Januar 2015
Beverungen Bildungsstätte WBS (IG Metall)

11. Dezember 2014
Ludwigshafen (attac im ver.di-Haus)

31. Oktober 2014
1. November 2014
im Theaterhaus TIG 7, G7 4b, 68159 Mannheim - Karten unter 0621-154976 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

26. August 2014
Beverungen Bildungsstätte WBS (IG Metall)

1. Mai 2014, 20:00 Uhr
30. April 2014, 20:00 Uhr
26. April 2014, 20:00 Uhr
TIG 7

Premiere:

25. April 2014, 20:00 Uhr

Abschied vom Lästern © KluckeWer immer lästert, ist mit sich selbst unzufrieden heißt es. Aber wer will schon dauernd mit sich selbst unzufrieden sein. Was aber, wenn ich als Kabarettist schon aus beruflichen Gründen permanent lästern muss? Obwohl ich mit mir selbst eigentlich höchst zufrieden bin. Dafür aber höchst unzufrieden mit dem Zustand unserer Gesellschaft. Wenn zum Beispiel mein Deo versagt, kann ich mich trotzdem noch gut riechen. Aber wenn Deutschland immer muffiger wird, dann stinkt mir das gewaltig. Da wird das Lästern schnell zur Last. So wie unfreiwilliges Aufstoßen. Wenn ich mich mal entspannt hängen lassen will, dann lästert es einfach spontan aus mir raus: Spöttische Blähungen, boshafte Faulgase, höhnisches Stänkern. Da setzt sich im Bus niemand neben Dich. Also lässt man das Lästern lieber sein? Ich will ja nicht lästern: Aber...

Regie: Frederic Hormuth
Musikalische Späterziehung: Andreas Rathgeber

Die Presse meint: „Ein Mann zeigt Haltung – und dass die in komischen Verrenkungen eher hinterrücks aufs Ziel hindeutet, tut dem Erkenntnis­gewinn keinen Abbruch: Das ist die klassische Strategie des politischen Kabaretts.” (Frankenthaler Zeitung)

„Einhart Klucke zeigt im TiG7 einmal mehr, wie unverzichtbar politisches Kabarett gerade in diesen Zeiten ist.”
www.morgenweb.de

Abschied von einem Weggefährten

Kindertheater: Christina Beeck und Einhart Klucke erzählen eindrucksvoll eine Geschichte über das Älterwerden und das Sterben

Den Brief essen und die Mandeln lesen? Oder umgekehrt? Herr Muffin ist ganz schön durcheinander. Kein Wunder, er ist ja auch schon sieben Jahre alt und das ist für ein Meerschweinchen ein stattliches Alter. Seine Besitzerin ist ebenfalls sieben Jahre alt und sie hat ihr ganzes Leben noch vor sich.

„Adieu, Herr Muffin”, mit dieser rührenden Geschichte über das Abschiednehmen und den Tod, nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Ulf Nilsson, war das Kinder- und Jugendtheater Speyer in der Festhalle zu Gast. Nach der Geschenkehatz rund um das Weihnachtsfest und angesichts des nasskalten Wetters bot diese Inszenierung die ideale Möglichkeit, ein wenig innezuhalten, vor allem aber dem einfühlsamen Schauspiel von Christina Beeck und Einhart Klucke beizuwohnen.

Behutsam wurde das Stück umgesetzt, es beschönigt nichts, kommt aber erfrischenderweise auch keinesfalls zu pathetisch daher. Die konstruktive Auseinandersetzung mit dem Sterben war schließlich auch der Hauptgrund, weshalb das Kinderbuch aus Schweden zum Bestseller wurde. „Ich bin sieben Jahre alt und ich kann schon lesen und schreiben”, stellt sich das Mädchen vor. Wenn es groß ist, möchte es vielleicht Tierärztin werden, auf jeden Fall aber heiraten und Kinder bekommen. Sie weiß genau, dass Herr Muffin nicht mehr lange zu leben hat. „Es hat noch niemanden gegeben, der nicht gestorben ist.”

Ehrlich und trostspendend

Deshalb schreibt das Mädchen Liebesbriefe an ihr Meerschweinchen, die den kommenden Abschied sicherlich ein wenig erleichtern sollen. Und Herr Muffin selbst ist sich jedenfalls bewusst, dass er ein erfülltes Leben hatte. Eine niedliche Frau hatte er, sechs struppige kleine Kinder und in den sieben Jahren seines Daseins wurde er mindestens 7665 Mal gestreichelt. Unmengen von Salatgurken konnte er früher verdrücken, doch heute muss sich Herr Muffin eingestehen, dass er immer müder, immer schwächer wird.

Wie geht man mit dem Traurigsein um? Machen sich bereits Kinder die eigene Endlichkeit bewusst und was kommt nach dem Tod? Ehrlich, und gerade deshalb trostspendend, so hat Susanne Valter vom Kinder- und Jugendtheater Speyer diese Geschichte über eine ganz besondere Freundschaft und über das Älterwerden inszeniert. Sanft sind auch die Klänge, die aus der Feder von Martin Hug stammen.

Der Tod, das weiß das Mädchen ganz genau, das ist ein Ausruhen, ist nichts, vor dem man sich fürchten muss. „Leg Dich hin und schlaf ruhig ein. Ein Meerschweinchen darf ruhig müde sein.” Also sagt sie in dem Stück Lebewohl zu einem langjährigen Freund, deckt den für immer eingeschlafenen Herrn Muffin zu – in der absoluten Gewissheit, dass sie selbst noch wirklich Vieles vorhat im Leben. kr

Herr Muffin und das Mädchen
Spielten einfühlsam und ohne Pathos: Christina Beeck und Einhart Klucke vom Kinder- und Jugendtheater Speyer mit der Inszenierung „Adieu, Herr Muffin”. © Müller Brühl.

© Schwetzinger Zeitung, Samstag, 29.12.2012

DIE RHEINPFALZ 26. 4. 2010

Termine:

14. November 2014
Viernheim

2. November 2014
Speyer

1. November 2014
Mannheim, TiG7

2.November 2014
Speyer

Premiere:
25. April 2010
www.theater-speyer.de

Foto: Einhart KluckeAls in den sechziger und siebziger Jahren sozialisierter Altfreak kann Klucke es nach wie vor nicht lassen, wider den Stachel zu löcken. Also verrührt er obskure Bruchstücke seiner Biographie, seine skurrilen Ansichten und seine politischen Obsessionen zu einem gepfefferten Pürée und serviert einen Mix aus seinen diversen Programmen zusammen mit einer gehörigen Portion Selbstironie auf Kulturveranstaltungen, Konferenzen und Kundgebungen.

Einhart Klucke (Jahrgang 1947) war 3 Jahre lang Lehrer, anschließend 10 Jahre lang politischer Clown – und danach 15 Jahre Gewerkschaftssekretär. Motto: Der Fuktionär ist die konsquente Fortsetzung des Clowns mit anderen Mitteln. Diesen Lebenslauf arbeitet er jetzt konsequent kabarettistisch auf.

Kluckes Lobgesänge auf die Verhältnisse sind berüchtigt. Daß es nichts zu loben gibt, hat er nicht zu verantworten. Daß er nicht singen kann, ist Schuld seines Musiklehrers. Der hat damals schon gesagt: „Klucke, Sie haben eine hervorragende Stimme zum Rindfleischessen.”

Alles zusammen ergibt eine wilde Mischung aus Wahnwitz und Wortwitz – Botschaften aus dem Niemandsland zwischen allen Stühlen...

1. November 2017
Kassel, Café Buch-Oase

21. Oktober 2017
IG Metall Heidelberg (geschlossene Veranstaltung)

13. September 2017
theater/hausG7, geschlossene Veranstaltung des ASB

21.März 2017
Ludwigshafen, geschlossene Veranstaltung der Eisenbahnergewerkschaft

12. November 2016
Mannheim, Kulturhaus Käfertal
“Politpotpürée” und Moderation

22. Oktober 2017
Heidelberg, Stadthalle 
(geschlossene Veranstaltung)

3. Juli 2016
UZ Pressefest in Dortmund

28. November 2015
Stuttgart

27. November 2015
Paderborn

23. Oktober 2015
Karlsruhe

24. April 2015
Heilbronn, Gewerkschaftshaus

13.März 2015
Halle (ver.di)

25. November 2014
Darmstadt

21. November 2014
Hannover

15. November 2014
13. November 2014
Stuttgart

8. November 2014
Leipzig

27. September 2014
Heidelberg ver.di

6. November 2014
Kassel

28. Juni 2014
UZ Pressefest Dortmund 16 Uhr Bühne Südbayern

29. Juni 2014
UZ Pressefest Dortmund 14.15 Uhr Bühne Niedersachsen

30. Juni 2014
Karlsruhe ver.di

Nie wieder Krieg Ensemble - Foto Tröster2015 werden 70 Jahre Frieden in Deutschland sein – aber angesichts der vielen aktuellen Kriegssituationen weltweit entwickelt das TiG7 ein Stück, das in den Lauerschen Gärten stattfinden soll. Kein Ort In Mannheim ist besser geeignet, die Folgen von Krieg in einem Zeitraum von fast 300 Jahren darzustellen. Dort befinden sich heute die Überreste der 1727 neu errichteten Stadtmauer. Kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs wurden  jene Mauerreste Schauplatz eines historischen Ereignisses: am 28. 3. 1945 wurden dort drei Männer erschossen, weil sie auf dem damaligen Kaufhaus Vetter die weiße Fahne gehisst hatten. An einem Ort wie diesem ist es angemessen, die Geschichte der Erschossenen Adis, Doland und Paul aufzuarbeiten und in Mannheim lebende Kriegsflüchtlinge zu Wort kommen zu lassen.

Mit: Florie Alijaj, Johannes Bleckmann, Roland Carl, Tobias Grauheding, Henning Jacobsen, Einhart Klucke, Cornelius Zapf
Konzeption und Projektleitung: Peter Klein
Textentwicklung: Thomas Metzler
Foto: Tröster

Termine:

10. Oktober 2014
Mannheim, Konkordienkirche

Dokutheater – Theaterhaus TiG7
Mannheim, Lauersche Gärten (open air)
11. Juli 2014
18. Juli 2014
19. Juli 2014
20. Juli 2014
24. Juli 2014

Postkarte: Wer wenn nicht wiRR

Klucke sieht rot: Unsere Zukunft steht heutzutage nicht mehr in den Sternen, sondern in den Quartalsberichten börsennotierter Konzerne. Im Biotop unter der Glaskuppel der Berliner Republik weht der eiskalte Wind engstirniger Karrieristen. Und selbst die sogenannte Kanzlerin der Herzen ist nichts anderes als eine zutiefst rationale Physikerin.

Dagegen bringt Klucke die gefährlichste Waffe zum Einsatz, die ihm zur Verfügung steht: Seinen über Jahrzehnte gehegten und im satirischen Untergrund gereiften politischen Wirrkopf. Geschickt nutzt er die Wirren des Alltags, um mit satirischen Nebelkerzen und komödiantischen Blendgranaten alle zu verwirren, die uns sagen wo's langgeht.

Klucke ist unser Spezialagent aus Absurdistan, der uns ein gepfeffertes Potpürée mit einer gehörigen Portion Wirrsing zusammen rührt. Nicht zuletzt werden seine gefürchteten Gesangseinlagen das Publikum wieder in eine anregende ästhetische Verwirrung versetzen.

Denn sein Name ist Klucke – Einhart Klucke.

Regie und Textbeiträge: Frederic Hormuth
Musikalische Späterziehung: Andreas Rathgeber

Presse

Postkarte zum Download (PDF 446 kB)

Termine:

31. Oktober 2013, 20:00 Uhr
Mannheim,
im Theaterhaus TIG 7, G7 4b, 68159 Mannheim - Karten unter 0621-154976 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

1. November 2013, 20:00 Uhr
Mannheim,
im Theaterhaus TIG 7, G7 4b, 68159 Mannheim - Karten unter 0621-154976 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

2. November 2013
Frankenthal, Schreinerfarm, 20:00 Uhr

8. November 2013
Mannheim-Feudenheim – Kulturtreff

Schauspiel nach dem gleichnamigen Film von Aki Kaurismäkki

kontrakt-killer

„I hired a contract killer” ist die skurrile Geschichte von einem Mann, der einen Auftragskiller für sich selbst engagiert und ihn dann, frisch verliebt, wieder loswerden möchte. Henri führt ein trostloses, einsames Leben zwischen Bett und Büro. Kein Alkohol, keine Frauen. Ein ewiger Verlierer. Nach 15 Jahren wird er über Nacht arbeitslos. Unfähig, seinem trostlosen Leben selbst ein Ende zu setzen, heuert er einen Profikiller an. Doch bevor es zur finalen Begegnung mit seinem Mörder kommt, findet Henri wieder gefallen am Leben. Der Grund: Margaret, das Blumenmädchen. Seinen Killer aber wird er nicht mehr los. Eine wahrhaft tragikomische Konstellation für 90 musik- und ereignisreiche Theaterminuten.

Mit: Rike Schweizer, Jörg Fischer, Dieter Hoffmann, Einhart Klucke, Martin Kornmeier, Peter Lampe
Regie: Peter Klein
Musikalische Leitung: Peter Lampe
Ausstattung: Anke Niehammer

Termine:
12. November 2010
13. November 2010
14. November 2010
17. Dezember 2010
18. Dezember 2010
19. Dezember 2010
jeweils um 20:00 Uhr
Theaterhaus TiG7
G7,4b 68159 Mannheim

Ein sehr italienischer Abend zur Spielzeiteröffnung!

von Carlo Goldoni

Im Gasthaus von Mirandolina erwartet Sie ein komödiantisches, musikalisches und zugleich kulinarisches Ereignis – denn mit dem Eintritt können Sie zusätzlich ein kleines italienisches Menü buchen, das während der Vorstellung serviert wird.

In der Komödie von Carlo Goldoni verdreht die schöne Gasthauswirtin Mirandolina allen den Kopf - nicht nur dem Publikum, sondern auch dem reichen Conte d‘Albafiorita, dem weniger reichen Marchese di Forlipopoli und dem alten Kellner Fabrizio, die sich alle – unter anderem gesanglich - ziemlich verausgaben, um ihr zu gefallen. Allein ein Gast will absolut nichts von ihr wissen – der Cavaliere di Ripafratta.

Damit fordert er Mirandolina heraus. Mit allen denkbaren Mitteln versucht sie seine Aufmerksamkeit zu erregen und entgeht am Ende nur knapp einer Katastrophe.

Mit: Karin Gültlinger, Wolfgang Kerbs, Peter Klein, Einhart Klucke, Katharina Mehring, Gunter Möckel, Steffi Rapp, Bernhard Wadle-Rohe Regie: Inka Neubert, Ausstattung: Nora Müller, Culinaria: Julia Rützel

Premiere:
24.September 2010

Termine:
26. September 2010
1. Oktober 2010
2. Oktober 2010
3. Oktober 2010
7. Oktober 2010
8. Oktober 2010
9. Oktober 2010
20. – 22. Januar 2011
jeweils um 20:00 Uhr
Theaterhaus TiG7
G7,4b 68159 Mannheim

Es lesen Einhart Klucke & Tom Hartmann
Hans Reffert liefert dazu den passenden Soundtrack

Termine:

13. Januar 2010
20:00 Uhr Café Prag in E4,17

22. Januar 2010
21:00 Uhr TiG7

Presse

Einhart-ZahnlosReime, Verse, KataStrophen

Wo man singt, da lass dich ruhig nieder,  böse Menschen haben keine Lieder. Sagt der Volksmund. Und der muss es wissen. Heißt das etwa, Klucke singt gar nicht? Schließlich sagte schon sein Musiklehrer: „Klucke, Sie haben eine  vorzügliche Stimme zum Rindfleischessen.” Oder ist Klucke  ein herzensguter Mensch und hat einen bunten Strauß Lieder im Gepäck, mit dem er seine Zuhörer dahinschmelzen läßt? Motto: Keine Zähne im Maul, aber La Paloma pfeifen....

Mit Einhart Klucke (Rindfleisch) und Andreas Rathgeber (Salz und Pfeffer)

Fundstücke und Fertigware

Einhart Klucke liebt Kunst, die eigentlich gar keine Kunst ist.

Aus Alltagsgegenständen, die es in jedem Baumarkt oder Haushalts-Warengeschäft zu kaufen gibt, fertigt er bevorzugt seine Kunstwerke. Mit Witz und Ironie werden die Gegenstände in einen neuen, ungewohnten Zusammenhang gebracht – ganz in der Tradtion der berühmten „Readymades”.

Eine weitere Leidenschaft von Klucke ist es, Fundsachen – sei es in der Natur, im Haushalt oder auf der Straße – zu verfremden und sie dadurch in den Rang von Kunstwerken zu befördern. Diese „Objets Trouvées” beziehen ihren Reiz aus dem Widerspruch zwischen ihrem realen Dasein und ihrer ausgestellten künstlerischen Form.

Auf diese Weise entstehen so fragwürdige Events wie z.B. eine Vernissage ohne Austellung oder eine Austellung ohne Vernissage, dafür aber mit Exponaten aus über 500 Jahren Kunstgeschichte auf engstem Raum. Dazu gibt es kunstpädagogisch äußerst umstrittene Workshops zur Herstellung ganz persönlicher Schöpfungen von intimer Aussagekraft...

Kurz und gut: Einhart Klucke ist ein ironischer Grenzgänger aus dem kreativen Niemandsland zwischen Sinn und Zweck.

Einhart telefoniert, im Hintergrund die Henkerschlinge

ein „Best of” zum 30jährigen Bühnenjubiläum

von und mit Einhart Klucke

Alle Krisen sind bewältigt, ob Wirtschaft oder Midlife. Deutschland wird von einer Frau regiert und Klucke hat die Rente durch. Soll man aufhören, wenn es am schönsten ist? Oder wenn die Hüfte weh tut? Oder doch weitermachen, um der drohenden Alters­depression entgegen zu wirken und Schwarz-Grün zu verhindern? Auf Kluckes Antworten darf man gespannt sein. Sie zeigen einmal mehr ein Leben, vom Kabarettisten gezeichnet. Vielleicht aber auch nur einen Kabarettisten, vom Leben gezeichnet...

Morgenmagazin - 15. 6. 2010 / Morgenmagazin - 20. 6. 2010

Premiere:
16. Juli 2010, 20 Uhr, anschließend große Jubelfeier
im Theaterhaus TIG 7

Einhart müdeEin aufgeweckter Heimatabend für nimmermüde Nachtschwärmer und putzmuntere Langschläfer

Frühaufsteher Einhart Klucke bringt seiner Lebensabschnittsheimat, der urbanen Perle des Oberrheingrabens, eine ausgeschlafene Liebeserklärung der besonderen Art dar....

Im Jubiläumsjahr 2007 wurden bei diversen offiziösen Anlässen zahlreiche Mannheimer durch dieses Programm wachgerüttelt...