Das Programm für jeden Anlass

Klucke ist nichts heilig. Wie Till Eulenspiegel hält er unserem Alltag den Spiegel vor und schlägt die Fassade der Ernsthaftigkeit kurz und klein.

Auch vor dem eigenen Lager macht er nicht halt: Woher kommt die Arbeiterklasse? Wo will sie hin? Und müssen auf diesem Weg wirklich Satzungsfragen diskutiert werden?

Kluckes Lobgesänge auf die Verhältnisse sind berüchtigt. Daß es nichts zu loben gibt, hat er nicht zu verantworten. Daß er nicht singen kann, ist Schuld seines Musiklehrers. Der hat damals schon gesagt: „Klucke, Sie haben eine hervorragende Stimme zum Rindfleischessen.”

programme Neujahr 07Alles zusammen ergibt eine Mischung aus Wahnwitz und Wortwitz an der Grenze zwischen Selbstmitleid und Selbstbefriedigung. Mitten aus dem Niemandsland zwischen allen Stühlen ...

Einhart Klucke (Jahrgang 1947) war Lehrer, danach 10 Jahre lang Clown und schließlich Gewerkschaftssekretär. Deshalb macht er jetzt Kabarett und schreckt auch vor obskuren Moderationen und skurrilen Performances nicht zurück.

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Ein Gespenst

„Ein Gespenst geht um in Europa.“

Mit diesem Satz beginnt das „Kommunistische Manifest“ von Marx und Engels. Mit der Oktoberrevolution von 1917 wurde das Gespenst historische Realität. Aber wo ist es heute? Wo hat es sich versteckt?

Mit einer szenischen Lesung des „Manifests“ werden wir diesen Fragen nachgehen und das Gespenst mit historischen und aktuellen Texten sowie zeitgenössischem Bildmaterial konfrontieren. Ein spannender Ritt durch mehrere Generationen Literatur und Politik und die dazugehörigen Ideologien und ...ismen - vom Dadaismus – der den Schrecken des ersten Weltkriegs die Sinnlosigkeit der Kunst entgegenhält - bis hin zum Neoliberalismus – der den Heuschrecken der internationalen Finanzmärkte den roten Teppich ausrollt.

Mit: Nils Witte, Antonia Hahn, Gabi Susemichel, Einhart Klucke, Stefan Grieshaber
Musik: Andreas Rathgeber
Konzept/Idee: Einhart Klucke und Stefan Grieshaber
Regie: Stefan Grieshaber

Eintritt: 10,- / 8,- Euro – Karten: www.tig7.de oder 0621/154976

11. November 2017 – 20 Uhr
Mannheim theaterhaus/G7

A Jazz ElectionDer Zuschauer hat die Wahl:

  • Wer spielt die erste Klarinette?
  • Wer setzt aus?
  • Oder muss in die Opposition?

Die Jazzhelden stellen sich ihrer Wählerschaft.

Ein absolut demokratischer Testlauf vor der Bundestagswahl!

Mit: Lömsch Lehman (Sax, CL), Alexandra Lehmler (Sax), Claus Kiesselbach (Vib), Matthias Debus (B), Hering Cerin (D) und Wahlleiter Einhart Klucke (Moderation)

8. September 2017
Beginn 20 Uhr

im theater/haus G7

Eintritt 14 €, ermäßigt 10 €

Abschied vom Lästern © KluckeWer immer lästert, ist mit sich selbst unzufrieden heißt es. Aber wer will schon dauernd mit sich selbst unzufrieden sein. Was aber, wenn ich als Kabarettist schon aus beruflichen Gründen permanent lästern muss? Obwohl ich mit mir selbst eigentlich höchst zufrieden bin. Dafür aber höchst unzufrieden mit dem Zustand unserer Gesellschaft. Wenn zum Beispiel mein Deo versagt, kann ich mich trotzdem noch gut riechen. Aber wenn Deutschland immer muffiger wird, dann stinkt mir das gewaltig. Da wird das Lästern schnell zur Last. So wie unfreiwilliges Aufstoßen. Wenn ich mich mal entspannt hängen lassen will, dann lästert es einfach spontan aus mir raus: Spöttische Blähungen, boshafte Faulgase, höhnisches Stänkern. Da setzt sich im Bus niemand neben Dich. Also lässt man das Lästern lieber sein? Ich will ja nicht lästern: Aber...

Regie: Frederic Hormuth
Musikalische Späterziehung: Andreas Rathgeber

Die Presse meint: „Ein Mann zeigt Haltung – und dass die in komischen Verrenkungen eher hinterrücks aufs Ziel hindeutet, tut dem Erkenntnis­gewinn keinen Abbruch: Das ist die klassische Strategie des politischen Kabaretts.” (Frankenthaler Zeitung)

„Einhart Klucke zeigt im TiG7 einmal mehr, wie unverzichtbar politisches Kabarett gerade in diesen Zeiten ist.”
www.morgenweb.de