Kluckes Kurz-
und Kleinkunst

Ich kenne meine Grenzen

von und mit Einhart Klucke

Kluckes GrenzenWährend die EU langsam den Überblick über ihre Grenzen verliert, hat die SPD ihre Grenzwerte längst unterschritten. Angela Merkel hat nach der Öffnung der Grenze „rübergemacht” und Klaus Zumwinkel jenseits der Liechtensteiner Grenze die Post abgehen lassen. Nur Klucke läßt sich nicht beirren, auch wenn ihm immer wieder mal   zugerufen wurde: „Geh doch rüber!”. Angekommen in seinen persönlichen Grenzen von 2009, läßt er sich nichts mehr vormachen und macht sich auch selbst nichts mehr vor. Stattdessen lotet er die absurden Grenzbereiche von Politik und Alltag aus – und ist dabei immer unterwegs im Niemandsland zwischen Dichtung und Wahrheit.

Im vierten Teil seiner Lebenstrilogie zieht Einhart Klucke Bilanz:
Er steckt die Grenzen ab, an die er oft gestoßen ist, die er aber mindestens ebenso oft übertreten hat. Dabei beobachtet er amüsiert, wie Politik und Wirtschaft versuchen, im Angesicht der Finanzkrise die Grenzen des Wachstums notorisch zu ignorieren. Garniert wird das Ganze mit  grenzwertigen Sangeskünsten und grenzenlosem Optimismus....

Regie: Frederic Hormuth; Musik: Andreas Rathgeber

Premiere:
13. Februar 2009, 20 Uhr im Theaterhaus TIG 7


Presse

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Morgenmagazin
12. Februar 2009

An der Grenze

KABARETT: Einhart Klucke feiert Premiere

Mannheim. "Ich kenne meine Grenzen": Im vierten Teil seiner Lebenstrilogie zieht Kabarettist Einhart Klucke Bilanz, lotet Grenzen aus, an die er oft gestoßen ist und die er noch öfter übertreten hat. Am Freitag, 13. Februar, feiert er mit seinem aktuellen Programm im Theaterhaus TiG 7 Premiere. Darin müssen die hohen Rösser aus Politik und Wirtschaft so einiges wegstecken. Wie Till Eulenspiegel hält Klucke dem alltäglichen Wahnsinn den Spiegel vor und bringt dabei die Fassade der Ernsthaftigkeit zum Einsturz.

Einhart Klucke ist Jahrgang 1947. Er war Lehrer, später Clown und schließlich Gewerkschaftssekretär. Deshalb mache er jetzt Kabarett. Das nennt man eine, wie er selbst von sich sagt, geradlinige, konsequente Karriere, oder? In "Ich kenne meine Grenzen" beobachtet Klucke amüsiert, wie Politik und Wirtschaft angesichts der Finanzkrise versuchen, die Grenzen des Wachstums zu ignorieren. Garniert wird das Ganze mit grenzwertigen Sangeskünsten und grenzenlosem Optimismus. cat


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12. Februar 2009

Die Bruchstücke meines Lebens

Interview: Einhart Klucke hat schon einiges gemacht in seinem Leben, er war Lehrer und Torwart, Gewerkschaftsfunktionär und Kabarettist. Beim Kabarett ist er geblieben, im Mannheimer Theaterhaus TiG7 hat morgen sein neues Programm mit dem Titel „Ich kenne meine Grenzen” Premiere. Ein Gespräch über Selbstüberschätzung und andere Lebenspannen.

Herr Klucke, Sie betiteln Ihr neues Programm „Ich kenne meine Grenzen”. Wollen Sie etwa Ihrem Publikum alle Ihre Schwächen verraten?

Ich spreche immer nur von mir und meinen Erfahrungen und Schwächen in der Absicht, den Leuten klar zu machen, dass man gefährliche Grenzsituationen bewältigen kann. Da bin ich voll auf der Rolle: Ich bin nämlich eine echte Rampensau. Jedenfalls habe ich in meinem Leben gelernt, dass man sich mit einem Bekenntnis zu den eigenen Grenzen besser aus einem Dilemma herauswursteln kann als durch den Versuch, dies zu verheimlichen.

Das Programm ist demnach eine Therapie in eigener Sache? In welche Grenzsituationen sind Sie schon hinein geschlittert?

Ich hatte früher einmal Alkoholprobleme. Auf der Straße bin ich nicht herum gelungert. Ich habe auch meine Arbeit bei IG Medien ordentlich verrichtet. Ich vertraute mich meiner Frau Ute, Freunden, einer Selbsthilfegruppe und später auch einem Gesprächstherapeuten an. Bald hatte ich die Plage los. Wollen Sie noch mehr wissen?

Klar. Weiter bitte!

Sie sind ganz schön neugierig. Also. Ich kaufte mir mal einen noblen Lancia und pumpte mir das Geld bei meiner Bank. Nach drei Jahren verreckte das Getriebe. Dann musste ich die Karre verschrotten und noch drei Jahre lang die Raten abbezahlen. Das war saublöd. Mit diesem Lancia hatte ich armer Sack meine Grenzen überschritten. Die Wirtschaftsbosse und Banker sollten sich ihre Selbstüberschätzungen auch mal durch ihre Hirne gehen lassen.

Da waren Sie nicht allein in Punkto pumpen und nicht zahlen können. Gibt's noch Schlimmeres?

Ja. Ich war einmal in frühen Jahren Torwart in einer Fußballmannschaft. Man setzte mich immer in den letzten 15 Minuten ein. Weil ich in der Viertelstunde alle Bälle hielt, wurde ich dann für ganze 90 Minuten aufgestellt. Und was geschah? Ich musste bereits beim ersten Spiel sechs Dinger einstecken. Da merkte ich, dass ich der Verantwortung, 90 Minuten im Tor zu stehen, nicht gewachsen war und gab den Torwart auf. Noch etwas: Ich studierte ja Deutsch und Englisch und wurde Lehrer. Nicht lange jedoch und ich gab auch da auf. Mir wurde meine Inkompetenz als Pauker bewusst und ich flüchtete nach Köln. Die Kollegen waren glücklich, als ich abhaute.

Sie versprachen, dass Sie sich in Ihrem Programm auch mit politischen Vorgängen beschäftigen. Was hat denn die Möchtegerne-Parvenü-Karre und der Torwart-Versager mit Politik zu schaffen?

Ich versuche ja, einen Spagat zwischen Privatleuten und Politikern zu machen. Ich konnte als Torhüter nur in den letzten Minuten gut sein. Sobald ich das ganze Spiel über im Tor bibbern musste, wurde ich nervös, konnte mich nicht entscheiden, ob ich hechten oder stehen bleiben sollte und schwuppdiwupp pfiff der Ball an mir vorbei.

Ich verstehe. Aber wer könnte nun in der Politik der Torhüter sein, der sich nicht entscheiden kann?

Ist es nicht auffällig, dass Angela Merkel oft zögert und erst im letzten Viertel der Verhandlungen entschieden eingreift? Sie hat eine Riesen Verantwortung. Sie scheint aber ebenso viel Mores vor großer Verantwortung zu haben, wie ich sie mal hatte. Sie sollte sich zu ihren Grenzen bekennen und die Konsequenzen ziehen. Das wäre besser und vielleicht sogar kreativer als den Leuten Kraft und Saft vorzugaukeln.

Sie sind ein Scherzkeks. Welcher Politiker hat sich jemals zu seiner Ratlosigkeit bekannt?

Kaum einer und das ist ja das Übel. Wenn ein Politiker in unserer augenblicklichen Finanzkrise trotz besseren Wissens den Bürgern garantiert, dass ihre Spareinlagen sicher seien, ist das eine unmoralische rhetorische Grenzüberschreitung.

Wie strukturieren Sie eigentlich Ihr Programm?

Es besteht aus Anekdoten. Drei habe ich bereits verraten. Etwa 15 kommen noch dazu. Die Anekdoten sind Bruchstücke meines Lebens.

Wie fühlen Sie sich als geborener Frankfurter eigentlich in Mannheim?

Die Quadrate-Atmosphäre finde ich sehr schön. Die Kunsthalle habe ich gemocht bis der Lauter kam und Guggenheim-Museum spielen wollte. Die angeblich in ganz Deutschland beneidete Kultur-Kapitale Mannheim neigt dazu, ihre Bedeutung zu überschätzen. Man beabsichtigt sogar, mit Hamburg konkurrieren zu wollen. Da lach ich mir einen Ast. Man sollte mal die Mannheimer Gewerbesteuer-Einkünfte mit den doch wesentlich dickeren Hamburgs vergleichen. Hier beklagen die Hauptverantwortlichen des Nationaltheaters den Rückgang der Besucherzahlen. Kein Wunder, wenn man in einer Stadt 15 Festivals pro Jahr veranstaltet. Die schnappen sich doch gegenseitig die Besucher weg. Das ist doch ziemlich kurzsichtig.

Das Interview führte Gerd Kowa.

ZUR PERSON
Einhart Klucke

1947 in Frankfurt geboren, studierte Klucke nach dem Abitur Germanistik und Anglistik und unterrichtete kurzfristig als Schullehrer in Niedersachsen. Von 1972 bis 1978 war er Taxifahrer in Hamburg. Seit 1989 lebt Klucke in Mannheim und arbeitete bei Verdi, ehemals IG Medien. Seit der Jahrtausendwende widmet sich Klucke in Zusammenarbeit mit dem Kabarettkollegen und Regisseur Frederic Hormuth ganz und gar dem Kabarett. Erfolgreich waren seine Programme "Kluckes kleines Glück" (2003), "Langsam reicht" (2004), "Apo/Opa" (2006) und "Mannheim macht mich manchmal müde" (2007). (emu)

Kluckes Grenzen: PremierenplakatEr hat seine Grenzen bereits erfahren, viele Politiker und Wirtschaftsbosse noch nicht: Kabarettist Einhart Klucke.

FOTO:KUNZ


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17. Februar 2009

„Wer jetzt keine Aktien hat, der wünscht sich keine mehr”

Einhart Kluckes neues Kabarettprogramm „Ich kenne meine Grenzen“ hat im Mannheimer Theaterhaus TiG7 Premiere

VON GERD KOWA
Der Mannheimer Kabarettist Einhart Klucke stellte im Mannheimer Theaterhaus TiG7 sein neues Programm „Ich kenne meine Grenzen” vor. Die Anekdoten-Sammlung über Selbstüberschätzungen als Lehrer, Schauspieler und Fussballtorhüter sind zum Brüllen komisch. Klucke ist im Frühherbst seines Lebens lustig und weise geworden und sehr bescheiden. Und so ist auch sein Programm: Vergnüglich, voller Wortwitz, mit netten Seitenhieben auf sich selbst und Personen öffentlicher Wichtigkeit.

Mit roten Halbschuhen an den großen Füssen tänzelt Klucke etwas elefantös ins Bühnenzimmer. Es ist früh am Abend und Frau Klucke aushäusig. Einen Tanzkurs habe sie ihm geschenkt, kräht Klucke. Nur noch vier Stunden habe er Zeit, den Kurs zu stornieren. Ein Eilpostbote bringt ihm fünf vor zwölf mitten in der Nacht endlich eine von ihm bestellte Halsmanschette. Nun könne er, sagt er seufzend, eine Verletzung an der Wirbelsäule vortäuschen und den Tanzkurs absagen.
 
kennt seine Grenzen: Einhart Klucke

Musste seine Grenzen erfahren, kommt jetzt aber gut damit klar:
Kabarettist Einhart Klucke in Aktion.                                   Foto: Klaus Tröster


So enden der Abend und das Programm. Die Zeit der Hochspannung vor der Erlösung nützt Klucke zum Plaudern. Diese Fiktion erfand Kluckes Regisseur und Kabarettkollege Frederic Hormuth. Nun sei er, glaubt Klucke, in seinem Rentnerherbst nicht etwa gestrandet sondern nur gelandet und von seiner Hybris geheilt. „Ich fühle mich sehr gut in meinen Grenzen”, teilte er seinen Zaungästen mit, „ich habe mir nichts mehr zu beweisen”. Klucke hat jedenfalls nicht den Ehrgeiz, mit einem Richling oder Jonas, Schramm oder Priol konkurrieren zu wollen.

Sein Programm ist so etwas wie ein Eintopf, eine Melange aus kindlicher Freude am Bläseln auf einer Plastik-Mini-Flöte, dem Bedienen eines simpel vorprogrammierten Mini- E-Pianos, am einfältigen Zupfen zweier Gitarrensaiten und an griffigen Wortspielen. Klucke ist ein Meister der Kommunikation, ja, man könnte sagen ein wiederauferstandener Blumepeter in der Mannemer Kabarett- Bütt.

Der kluge Klucke hat Ohren und Augen immer auf Empfang. Sein Programm gleicht einem wuseligen Gedanken-Potpourri oder einem Musikstück in C-Dur ohne Vorzeichen mit einem Basisthema, einem so genannten Ostinato, das da heißt: Ich-Ich- Ich. Seine Gedanken riskieren jedoch Seitensprünge zu verwandten politischen Tonarten: Von Klucke zu Merkel, Schäuble oder Münte und wieder zurück zur Tonika-Klucke in C-Dur. Das sind meistenteils die fröhlichen Tonarten über dem Abgrund der augenblicklichen Finanzkrise.

Klucke & Hormuth arbeiten mit einem musikalisch-literarischen Leitmotiv. Der Regisseur vertonte Rainer Maria Rilkes Gedicht „Herbsttag”+ und Klucke parodierte einige Verse. Klucke sang diese Rilke-Intermezzi so verzückt wie eine Henne in der Mauser. Aus Rilkes Vers „Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr” wird „Wer jetzt keine Aktien hat, der wünscht sich keine mehr”. Und aus „Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben” wird „Wer jetzt nicht reich ist, wird es lange bleiben, wird vergebens betteln, um sich Geld zu leihen”. Klucke ist dennoch optimistisch. Der Absturz beim Bungee Banking sei nicht weiter bedenklich, der Staat werde die Abstürzer schon wieder hochziehen.


Seit seiner Kurz-Karriere als Deutsch- und Englischlehrer in Hamburg leide er an einer Papierallergie, erzählt Klucke. Seine Zeitungslektüre habe sich deshalb erheblich eingeschränkt. In seinen Träumen habe er damals immer wieder Verkehrsmeldungen gehört. „Achtung. Achtung. Auf der Autobahn A7 kommt ihnen eine Klassenarbeit entgegen. Fahren Sie bitte auf der rechten Spur, bis die Störung behoben ist”, soll diese böse Stimme gesagt haben. Klucke ist der Meinung, dass sich die städtischen Büroangestellten den armen Bürgern zuliebe auch mal eine Papierallergie anlachen sollten.

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Oh Gott, Klucke singt -
Lyrik to go

Reime, Verse, KataStrophen

Einhart-zahnlosWo man singt, da lass dich ruhig nieder,  böse Menschen haben keine Lieder. Sagt der Volksmund. Und der muss es wissen. Heißt das etwa, Klucke singt gar nicht? Schließlich sagte schon sein Musiklehrer: „Klucke, Sie haben eine  vorzügliche Stimme zum Rindfleischessen.” Oder ist Klucke  ein herzensguter Mensch und hat einen bunten Strauß Lieder im Gepäck, mit dem er seine Zuhörer dahinschmelzen läßt? Motto: Keine Zähne im Maul, aber La Paloma pfeifen....

Mit Einhart Klucke (Rindfleisch) und Andreas Rathgeber (Salz und Pfeffer)

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APO/OPA

von und mit Einhart Klucke

APO/OPAEin nostalgischer Rückblick in eine ungewisse Zukunft.

Was passiert eigentlich, wenn ein Alt-68er Opa wird? Wie erklärt der seinem Enkel den Spruch „Trau keinem über Dreißig”? Schenkt er ihm den Kosmos-Experimentierkasten „Straßenkampf”? Sollte man zuerst die Verhältnisse ändern und dann die Windeln wechseln, oder doch lieber umgekehrt? Wird der Enkel die Rolling Stones noch erleben können, bevor Gunther von Hagens sie ausstellt? Und vor allem: Wie kann man eigentlich einen Generationenvertrag abschließen, wenn einem der ganze spießige Schriftkram total zuwider ist?

Dies ist die Geschichte von einem, der auszog die Welt zu verändern. Und der jetzt nicht weiß, ob er sie in diesem Zustand seinem Enkel hinterlassen kann....

„APO/OPA” ist das Programm zu Kluckes Sechzigstem. Und gleichzeitig der dritte Teil einer ursprünglich nicht geplanten Trilogie, in der Klucke - wie bereits in „Kluckes kleinem Glück” und „Langsam Reicht's” zu sehen war – seinen Lebenswandel, seine skurrilen Ansichten und seine politischen Obsessionen Revue passieren lässt.

Regie: Frederic Hormuth
Musik: Adreas Rathgeber

Premiere: 29. Juni 07, Mannheim, im Theaterhaus TIG7


SONNTAG AKTUELL 1. Juli 2007

Ein Vaterunser für die Revoluzzer

Kabarettist Einhart Klucke brilliert in Mannheims TiG 7

Mannheim. Es ist mal wieder ein Jahr bedeutsamer Jubiläen. Die Stadt feiert den 400., Kabarettist Einhart Klucke den 60., und 40 Jahre ist es her, dass die außerparlamentarische Opposition in Deutschland an einen Wendepunkt geriet:1967 wurde bei einer Demonstration der Student Benno Ohnesorg von einem Polizisten erschossen, heuer ließ der Berliner Polizeipräsident am Grab des Opfers einen Kranz, niederlegen. Nun erinnert „APO-Opa” Klucke an verschüttete Ideale von damals und erzählt im Theaterhaus TiG7 „die Geschichte von einem, der auszog die Welt zu verändern und der jetzt nicht weiß, ob er sie in diesem Zustand seinem Enkel hinterlassen kann.”

In einem Generationenvertrag, „gültig für die BRD in den Grenzen vom Frühjahr 1989” – denn „die Zukunft liegt im Westen”, vermacht er dem Hosenmatz schon mal die Plattensammlung mit dem Schwerpunkt Rolling Stones, die in „Street Fighting Man” Widerstand und Straßenkampf, besangen; später mal soll der Kleine die revolutionären Ziele des Großvaters verwirklichen, er bekommt dafür Erzählungen „aus Opas wilden Jahren” vertraglich zugesichert. Denn der hat seine Zeit vertan mit Heirat, Eigentumswohnung, Renovieren und Fußpflege, dabei die Revolution und den historischen Materialismus vernachlässigt und steht jetzt dumm da: zwar keine Hornhaut an den Füßen, aber auch keinen Umsturz geschafft, noch nicht mal den Ankauf der DDR verhindert.

ApoOpa, Foto: Thomas Tröster

Im Che-Guevara-T-Shirt unterm Jackett phantasiert Klucke köstlich aufbereitete Eigenhistorie zusammen, die mit einem Liebesbrief während der Grundschulzeit an die Cousine von Gudrun Ensslin beginnt und zu einem Eintrag beim Verfassungsschutz im Ordner KL – von Klar bis Klucke – führt. Stichworte wie Uschi Obermeier, Rainer Langhans und die Kommune 1 stehen für das Aufbegehren, von dem heute nix mehr übrig ist. Nicht Mick Jagger, sondern das Kajal-Frettchen von Tokio Hotel ist Idol der Jugend, für die Artenschutz gelten müsste, weil sie nicht mehr überlebensfähig ist: Wenn das Klingelton-Abo ausläuft, fängt sie das Flatrate-Saufen an. Eloquent und intelligent kommentiert Klucke nicht so sehr die Vergangenheit, sondern die traurige Wahrheit von heute. Über These (wir sind ein super Volk) und Antithese (wir haben brillante Politiker) gelangt er zur bitteren „Synthetik”: Ein beklopptes Volk, hirntot vom RTL2-Gucken, entscheidet sich beim Koma-Wählen für beknackte Politiker.

Unter der Regie von Frederic Hormuth, der ein paar Texte beisteuerte, ist ein kluges und extrem bissiges Programm entstanden, das Klucke mit höchst skurrilen Musikeinlagen auf Kinderspielzeug garniert und mit drei wunderbaren Vaterunsern: einem für die Revoluzzer, einem für die Befürworter der freien Liebe und einem für die Nintendo-Generation, die längst in der virtuellen Welt von „Second Life” lebt. Hochpolitisch, pointenreich, knackig und brillant dargeboten ist „APO-Opa” Kabarett vom Feinsten.
Mike Seifert

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Paranoiadies

Die Würde des Menschen ist ein Konjunktiv

Eine Gruppe von Künstlern und Künstlerinnen bekommt einen Auftrag: „Erarbeiten Sie ein Programm zum Thema Würde.”

Ausgehend von ihrer eigenen prekären Situation merken sie schnell, dass die Szenerie mit ihnen mehr zu tun hat, als ihnen lieb sein kann. Also machen sie aus der Not eine Tugend und verknüpfen ihr eigenes Schicksal mit dem der von ihnen verkörperten Figuren. Denn letztlich sind es die gleichen existentiellen Fragen, die alle betreffen.

Paranoiadies - die Beteiligten

Das Geschehen findet seinen Widerhall in einer musikalischen Inszenierung zwischen Tonkaskade, Hawaii-Gitarre und Scherbenklavier.

Zunehmend bewegt sich die Gruppe im Spannungsfeld zwischen Paranoia und Paradies ...

Von und mit Monika-Magret Steger, Margit Romeis, Einhart Klucke und Bodo FL Bremer. In Zusammenarbeit mit ewo2 (das kleine elektronische weltorchester), Hans Reffert, Christiane Schmied, Bernd Köhler.

Premiere:
Freitag, 9. November 2007,
Landesmuseums für Arbeit und Technik, Mannheim, Großer Saal

19. Sept. 2009, Mannheim

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Einhart geht noch –

Klucke auf Rädern

  – Die Gala  zum 60. –

Wenn einer sechzig wird, dann kann er was erzählen.
Entweder vom Krieg oder von seinen Krankheiten.
Aber Klucke ist Kriegsdienstverweigerer und kerngesund!
Das kann ja ein heiterer Abend werden...

Aber keine Angst: Der Mann hat mehr drauf als seine Zipperlein und öde Frontberichterstattung.

In eigenen Texten und Liedern, begleitet von unerschrockenen Weggefährten läßt er an diesem Abend seinen Lebenswandel, seine
skurrilen Ansichten und seine politischen Obsessionen Revue passieren...

Mit Frederic Hormuth (Dauergast), Martin Bärenz (Zaungast),
Andreas Rathgeber (spezieller Gast), Uli Krug (Überraschungsgast)
und weiteren unerwarteten Gästen.

21. Juli 2007, Mannheim, im Theaterhaus TIG7


 
Mannheimer Morgen

18. 07. 2007

Prinz, Schelm und Schweinehirt

GEBURTSTAG:
Der Mannheimer Kabarettist Einhart Klucke wird 60 Jahre alt

Von unserem Mitarbeiter Ralf-Carl Langhals

Mit dem Weihnachtsmärchen im Kindergarten fing anno 1952 alles an. Zwar erinnert sich Einhart Klucke heute nicht mehr daran, ob er den Prinzen oder den Schweinehirten gab, doch der erste Schritt auf die Bühne war getan. Über sechs Jahrzehnte ist aus dem Prinzen längst der Mannheimer Kleinkunst-König geworden. Begabungen zum Schweinehirt, keinesfalls aber zum -priester, können ihm als Kabarettist ebenfalls zugesprochen werden, schaut er doch seit den frühen 80er Jahren gründlich auf mächtige Sauereien.

Als Straßentheatermacher in Hamburg, Opernstatist in seiner Geburtsstadt Frankfurt, Interimslehrer in Niedersachsen oder politischer Clown hatte der ab heute Sechzigjährige aus unterschiedlichen Gründen die Lacher immer auf seiner Seite.

"Der Funktionär ist die konsequente Fortsetzung des Clowns mit anderen Mitteln", sagt Klucke selbstironisch, der seit 1989 für die Gewerkschaft IG Medien, später Verdi, ein- und auch auftrat. Doch schon 1984 stellte Klucke das Rentnerglück in Frage und tourte bundesweit mit dem Programm "Es gibt ein Leben vor der Rente". Mittlerweile ist er selbst Rentner, auch "APO-Opa" und stellt mit dem gleichnamigen Kabarett-Solo für Enkel Niklas die alten Kampf-Verhältnisse wieder her. Seine Einsätze für "Kluckes Kurz- und Kleinkunst" sind nach "Kluckes kleines Glück" und "Langsam reicht's" pünktlich zum Geburtstag zur erfolgreichen Trilogie gereift.

Doch natürlich weiß der kluge Pointenbomber: Einer geht noch! Und wer ihn, seine Programme, Auftritte und rege Funktionen am Theaterhaus TiG 7 oder als Vorstand des baden-württembergischen Landesverbandes freier Theater kennt, weiß: Auch "Einhart geht noch!" Nicht nur tapfer und rüstig, sondern schelmisch schlendern und energiegeladen. Zum Geburtstag schenken wir ihm diesen Titel für ein weiteres Programm, damit der Dreiteiler bald zur Tetralogie werde.

Mannheimer Morgen 18. Juli 2007

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Langsam Reicht's

Einhart: jetzt reichts!

Von und mit Einhart Klucke
Regie, Textbeiträge und Musik:
Frederic Hormuth

Eine Koproduktion zwischen Kluckes Kurz- und Kleinkunst und dem Theaterhaus TIG 7 in Mannheim

Klucke reicht's. Er hat die Faxen dicke. Er kann das Gejammere, Gefeiere und Gerede nicht mehr ertragen. Dieses Land ist wie ein Karussell, dem die Pferde durchgehen – alles dreht sich im Kreis, die Musik ist zu laut, die Ansager penetrant fröhlich und keiner weiß, wo die Notrufsäule hängt. Bei diesem Tempo schaltet Kluckes innere Ampel auf rot, und er tritt dahin, wo's wehtut: Voll auf die Bremse!

Satirisch, schelmisch, und unverschämt witzig nimmt der spätberufendste Stand-Upper des Landes die rasenden Zeitläufte aufs Korn und ihnen gleichzeitig den Wind aus den Segeln. Klucke packt jetzt aus. Und seine Habseligkeiten ein. Die Zeit ist reif für eine Luftveränderung. Wie sagte schon Roman Herzog: Es muss ein Rucksack durch dieses Land gehen.

Premiere:
24. September 2005 im Theaterhaus TIG7


Mannheimer Morgen 28. 09. 2005

Rucksack voller Häme

KABARETT: Einhart Klucke mit "Langsam reicht's!" im TiG 7

Von unserem Mitarbeiter Mike Seifert

Ja, manchmal möchte man schon seine Siebensachen packen und einfach abhauen. Raus aus Deutschland und anderswohin, das Jammertal verlassen und neu anfangen, wo auch immer. Der Rucksack-Reise Ziel bleibt unklar in Einhart Kluckes Soloprogramm "Langsam reicht's!", die Gründe fürs Davonlaufen benennt der Kabarettist umso deutlicher. Geschickt hat er sie mit rotem Faden zu einem Bündel geschnürt aus lauter Absurditäten, im Mannheimer Theaterhaus TiG 7 wird viel gelacht und geklatscht über die skurrilen Sujets, die Klucke aus Alltag und Politik zusammenklaubt und humoristisch hochrechnet zu einer gründlich unerfreulichen Bilanz: "Garantiert geht alles schief."

Auch auf der ebenerdigen Spielfläche im TiG7 - eine richtige Bühne gibt es hier nicht - gehen ein paar Dinge daneben; so will mal der CD-Player nicht, der die Rhythmusspuren für einen Strauß bissiger Lieder abspielt, wenn Klucke vorher den richtigen Knopf drückt. Dann rappt der jugendlich-salopp gewandete 1947er Jahrgang in HipHop-Manier und "tanzt den Offenbarungseid", singt Verse über aufsteigende Wut, die gut ist, den Kapitalismus, der halt nicht jedem ein Segen ist, oder eben die Allgegenwärtigkeit von Murphys Gesetz, wonach grundsätzlich alles misslingt. Wenn das bei Einhart Klucke mal passiert, dann ist es nicht weiter schlimm: Als alter Hase im Theatergewerbe, der am Premierenabend sein 25. Bühnenjubiläum feiert, umschifft er die Klippen mit Charme und Schlagfertigkeit, macht aus einem Schnitzer flugs einen neuen Gag.

Pointen hat es zuhauf, ein paar davon stammen von Frederic Hormuth, der zudem Regie geführt und die Kompositionen beigesteuert hat. Klucke reißt Witze in hoher Frequenz und bedient sich mal der Stand-up-Comedy, mal der literarischen Parodie, geht historisch in die Tiefe und kommt mit wundersamen Erkenntnissen hervor, etwa darüber, wie der Pumpernickel zu seinem Namen kam. Die etymologische Neudeutung ist ebenso narrisch wie die Nacherzählung der Geburt Jesu aus dem Lukas-Evangelium unter dem Hartz-IV-Blickwinkel, auf dass sich das Volk schröpfen lasse und der Engel der Schufa darüber wache - himmlisch.

Mit hämischem, bisweilen diabolischem Grinsen sinniert und räsoniert Klucke beredt über Kanzler und solche, die es werden wollen, im Machtrausch; über trennungsresistente Zeitungs-Abos, die man nur schwer wieder los wird; über das Freizeitverhalten von Lemmingen am Stock, Nordic Walking genannt, oder Feinstaubrichtlinien in der Ehewohnung, die einzuhalten gerade einem Mann nicht leicht fallen. Menschliche Schwächen beobachtet er mit scharfem Sinn und kommentiert sie mit spitzer Zunge, die Texte haben Schmiss und Schliff, und weil er rhetorisch so flink und firm ist, gibt er gerne was von seinem Wissen ab - in einem zwerchfellgefährdenden Gourmet-Rezept für Politiker-Reden. Ein starkes Programm, man macht sich hernach nur ungern vom Acker.

© Mannheimer Morgen - 28.09.2005

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KLUCKES KLEINES GLÜCK

von und mit Einhart Klucke

Regie, Textbeiträge und Musik: Frederic Hormuth

Eine Koproduktion von TIG 7 und Kluckes Kurz- und Kleinkunst

Einhart Klucke erzählt in seinem neuen Soloprogramm über sich, über Gott und die Welt und überhaupt: Was gibt es schon viel zu erzählen über einen, der nie als erster ins Ziel kommen will, obwohl er immer heimlich davon träumt?

Eben! Ein Leben, vom Kabarettisten gezeichnet! Oder doch ein Kabarettist,vom Leben gezeichnet? Klucke legt die ironische Beichte eines alternden Maulhelden ab, der sich um das große Glück immer feige herumgedrückthat. Tretroller und Vorruhestand, Blondinen und Zehnmeterbrett, Tour de France, Schneewittchen und Arbeiterklasse: Wie passt das alles zusammen? Und wenn ja, was dann? Wenn Klucke Licht in das Dunkel seiner aberwitzigen Biographie bringt, kommen kraftvoller Witz und liebevolle Ironie treffsicher auf den Punkt. Und zwar irgendwo in der Nähe des Zwerchfells.

Ein Kurz- und Kleinkunstabend zwischen Selbstmord und Selbstironie, zwischen Selbstmitleid und Selbstbefriedigung. Und zwischen allen Stühlen...

Premiere:
27. September 2003, 20 Uhr im Theaterhaus TIG 7

Einhart mit der Sandel-Schaufel

Mannheimer Morgen  
30. September 2003:


Ehrgeiziger Verweigerer

KABARETT: Einhart Kluckes neues Programm im TiG 7
Von unserem Mitarbeiter Ralf-Carl Langhals

Dass man nicht alles bekommen kann, was man will, darüber herrschte schon vor den Rolling Stones Gewissheit. Wenn aber ein Alt-68er in Seniorenuniform auf einem Tretroller eine Theaterbühne betritt und dabei aus einem Kinderrecorder die Stones mit "You can't always get what you want" grüßen lässt, ist das ein schönes Bild und ein gelungener Einstieg für eine originelle Lebensbeichte. Der Mann, dessen Leben in anderthalb Stunden mit zahlreichen Nebenschauplätzen im Mannheimer Theaterhaus in G7 aufgewickelt wird, hat einiges zu erzählen. Einhart Klucke, in der Region wohl bekannter Teilzeitgewerkschafter, Kleinkünstler, Schauspieler und Kabarettist, nennt den von Frederic Hormuth eingerichteten Abend "Kluckes kleines Glück", und er vermittelt selbiges bestens.

Im Schutze seiner Heimatbühne in G7 legt er seine kindlichen Heldenfantasien offen, wie etwa den Kampf um das schöne Schneewittchen gegen "Mietshausbesitzerssöhne mit starker Tendenz zum Schnöseltum". Trotz einer epochalen Tretroller-Tour de France zwischen Frankfurt und Bad Vilbel verliert er die Schöne einer armseligen Kugel Erdbeereises willen an den kapitalistischen Kontrahenten. Das schürt natürlich den Klassenkampf. Frankfurt, Hamburg, Köln, Mannheim: mit viel Humor und Selbstironie beschreitet Klucke seinen Lebensweg neu. Die Stationen entsprechen der Realität, als Motor seiner Umzüge nennt er Leistungsverweigerung. Kriegsdienst-, Konsum-, und Taufwasserverweigerer sei er, und selbst bei der Geburt in Hessen habe er per Kaiserschnitt zum Auftritt gezwungen werden müssen, bekennt der "eher passiv Ehrgeizige".

Anekdoten aus Schulzeit und Zivildienst, linken Sportvereinen mit politischen Ambitionen und nicht zuletzt aus seinem Broterwerb bei Verdi durchsetzt er mit selbst gedichteten Balladen, die Frederic Hormuth musikalisch eingerichtet hat. Als Stand-up-Comedian singt er Schillers "Lied von der Glocke" durch alle deutschen Melodien und beweist die von ihm mutig aufgestellte These, dass sich hier zu Lande kurioserweise jeder Text zu jeglicher Melodie singen lässt.

Nach der Pause hält er jammernd die Mairede eines frustrierten Gewerkschafts-Sekretärs, der beklagt, dass der deutsche Arbeiter am Ersten Mai lieber sein Badezimmer kachle, als den Kampfparolen seines Interessenverbandes zu lauschen. Selbst das Freibier lockt eben nur noch Seniorengruppen zur Kundgebung, der Rest döst im Schrebergarten oder nutzt den Feiertag zum Kegelausflug.

Recht hat er, und seine bissig charmanten Pointen sorgen für beste Stimmung. Als "kulturell entspannter Mannheimer" singt er die Ballade vom heruntergekommenen alten Mann, der endlich tun darf, was er will. Klucke steht kurz vor dem Vorruhestand, hoffen wir, dass der geborene Verweigerer künftig noch viel Kabarett machen will und seine Sperrigkeit weiterhin so unterhaltsam bleibt

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Der Ansager einer Stripteasenummer gibt nicht auf

Einhart als: der Ansagervon Bodo Kirchhoff

Keine nackten Tatsachen. Erotik ist eine Sache des Hirns, mithin eine intellektuelle, auch verbale Affäre. Unglaubliches wird versprochen. Der Ansager? Ein Mittelmäßiger, dem’s zum Durchbruch auf den großen Bühnen der Welt nicht gereicht hat und der jetzt in Stripteaseschuppen sein Talent vergeuden muss ...

Ein Nachtclub: der Ansager einer Stripteasenummer betritt die Bühne. Er verspricht den „letzten klassischen Striptease auf deutschem Boden”. Gleich wird Andrea erscheinen, deren Mutter bereits Stripteasetänzerin war und die ihr Handwerk von der Pieke auf gelernt hat ...

Er verspricht Unglaubliches und das, obwohl im Zeitalter des Fernsehens der Striptease so gut wie tot zu sein scheint. Doch Andrea scheint sich zu verspäten. Oder ist Andrea eigentlich Andreas? Ein verwirrendes Spiel beginnt.

Bei vielen Szenen des „Ansagers” spürt man Bodo Kirchhoffs Vorliebe für das Abstruse, das Exotische und Exaltierte. Aber gerade da liegt die Besonderheit dieses Einblicks in eine Seele. Spannend, mitreißend, lächerlich und traurig. Ein sehr außergewöhnlicher Theaterabend!

Es spielt: Einhart Klucke
Regie: Rainer Escher - Co-Regie: Sascha Koal

Pressestimmen zur Mannheimer Inszenierung:

Rainer Escher ist es mit der Co-Regie von Sascha Koal und der darstellerischen Eindringlichkeit Einhart Kluckes gelungen, einen wunderbaren Abend ... zu schaffen.
Mannheimer Morgen

Einhart Klucke beherrscht den munteren Plauderton, gekonnt wechselt er zwischen Komik und Trauer.
Die Rheinpfalz

...ironisch und sehr souverän...
Rhein-Neckar-Zeitung

... einen wunderbaren Abend jenseits des Ordinären ...
Scala

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